Christoph Rehage, geboren 1981 in Hannover, hält sich für einen halben Ungarn, obwohl er nur drei Wörter aus der Sprache seiner Vorfahren versteht: Pálinka, Pörkölt, Pálácsintá (Schnaps, Eintopf und Pfannkuchen). Er machte einen Schulaustausch in den Vereinigten Staaten, Zivildienst in Frankfurt und ein Arbeitsjahr in Paris, unter anderem als Pommesmann bei McDonald’s und als Sicherheitsmann im Musée du Louvre.
Eine spontane Fußwanderung aus Frankreich nach Hause versüßte den Beginn des Studiums der Sinologie in München. Nach der Zwischenprüfung absolvierte er ein zweijähriges Sprach- und Kamerastudium in Peking. Anschließend kam der Entschluss, auch von dort zu Fuß nach Hause laufen zu wollen. Ein Bart, ein Haufen Blasen an den Füßen und eine kleine Sensation im Internet waren die Folgen. Heute ist Christoph Rehage wieder zurück in München, lernt Russisch und will endlich sein Studium fertigkriegen.

The Longest Way

Ausgezeichnet mit dem Globetrotter Reisebuchpreis und dem ITB-BuchAward!

Zu seinem 26. Geburtstag macht sich Christoph Rehage selbst das schönste Geschenk: Von Beijing aus bricht er auf zu einer Wanderung, die bis ins heimatliche Bad Nenndorf in Norddeutschland führen soll. Sein Weg ist gesäumt von Wunderwerken wie der Großen Mauer und der Terrakottaarmee. Aber es sind die kleinen Wunder, die seine Reise unvergesslich machen: die Hilfsbereitschaft der chinesischen Dorfbevölkerung, die Begegnungen mit Mönchen und Wahrsagern, Beamten und Prostituierten, die Freundschaft zu Lehrer Xie und seine Gefühle für die Sichuanesin Juli, die ihn - so die schwebende Verabredung - bei seiner Ankunft in Deutschland erwarten wird ? Das Kultbuch zum Youtube-Video »The Longest Way 1.0«

Piper, 2012
Erschienen als e-book, Hardcover, Taschenbuch
Veröffentlicht: China, Russland, Taiwan