Dr. Alexandra Borchardt

Dr. Alexandra Borchardt, 50, ist Chefin vom Dienst bei der Süddeutschen Zeitung. Außerdem verantwortet sie dort das SZ-Wirtschaftsmagazin „Plan W – Frauen verändern Wirtschaft“, das sie maßgeblich entwickelt hat. Für das Konzept von Plan W gewann sie 2016 den Ernst-Schneider-Preis in der Kategorie Innovation des Jahres.

Borchardt arbeitet seit 2005 als leitende Redakteurin bei der SZ. Zunächst war sie Nachrichtenchefin im Wirtschaftsressort, dann stellvertretende Ressort-leiterin Innenpolitik. Zuvor hatte sie verschiedene Funktionen bei der Financial Times Deutschland inne, deren Redaktion sie seit Gründung der Zeitung 1999 fünf Jahre lang angehörte. Ausgebildet wurde sie bei der Deutschen Presse-Agentur, wo sie auch Wissenschafts- und Wirtschaftsredakteurin war.
Ihre Schwerpunkt-Themen als Autorin sind Demokratie und die digitale Welt, die Zukunft der Arbeit, Führungskultur sowie Wirtschaft und Wachstum. Sie moderiert Veranstaltungen, hält Vorträge und begleitet Seminare an Universitäten, etwa zu den Themen „Digitalisierung und die Medienbranche“ und „Demokratie in der digitalen Welt“. Sie hat einen Lehrauftrag am Lehrstuhl Strategie und Organisation der TU München, wo sie „Leadership In The 21st Century“ unterrichtet. Im Oktober 2015 erschien von ihr die Streitschrift: „Das Internet zwischen Diktatur und Anarchie: Zehn Thesen zur Demokratisierung der digitalen Welt“ (Süddeutsche Zeitung Edition).  
Alexandra Borchardt hält seit 1994 einen Ph. D. in Political Science von der Tulane University New Orleans. 2013 absolvierte sie das Program for Management Development an der IESE Business School Barcelona. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern im Umland von München.